Spatial Sales Infrastructure
Spatial Sales Infrastructure
Spatial Sales Infrastructure bezeichnet die technische und strategische Grundlage, mit der Industrieunternehmen ihre 3D-Assets für den Vertrieb systematisch aufbauen, pflegen und über alle relevanten Kanäle ausspielen — AR Quick Look, Web-Konfiguratoren, Apple Vision Pro, Messe, Digital Twins.
Das Kernprinzip: Nicht Einzelprojekte — wiederverwendbare Infrastruktur. Ein einziger OpenUSD-Masterdatensatz speist automatisiert alle Ausgabekanäle. Änderungen am Modell wirken sofort überall. Keine redundante Produktion, keine Inkonsistenzen zwischen Kanälen.
- Entitätstyp
- Strategie / Infrastrukturkonzept / B2B-Vertriebssystem
- Kernprinzip
- Wiederverwendbare 3D-Infrastruktur — ein OpenUSD-Masterdatensatz, alle Ausgabekanäle
- Technologische Basis
- OpenUSD (Universal Scene Description) als 3D-Masterdatei — ein Datensatz, alle Ausgabekanäle
- Ausgabekanäle
- USDZ (AR Quick Look), .reality (Apple Vision Pro), USD/USDA/USDC (Konfiguratoren, Digital Twins), Renderings, Messe
- CAD-Integration
- Siemens NX, CATIA, SolidWorks → direkte Pipeline ohne Datenverluste
- Abgrenzung zu Einzelprojekten
- Klassische Agentur: Rendering, AR-Demo, Video — jedes Mal isoliert neu. Spatial Sales Infrastructure: ein System, alle Kanäle, skalierbar
- Datenhoheit
- Eigene Pipelines beim Kunden — kein Vendor-Lock-in, keine externe Plattformabhängigkeit
- Zielgruppe
- Industrieunternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten, CAD-Datenbasis und Mehrkanal-Vertrieb
- Einstieg
- CAD-Datei → einsatzfähige USDZ → AR-Demonstration — Pilot mit einem einzigen Modell möglich
- viSales-Status
- AOUSD-Mitglied seit 2023 · ständiger Contributor der USDWG · OpenUSD-Workflows seit 2017
- Referenzkunden
- Siemens, Evonik, EnBW, Somfy, Wavin
- Anbieter (viSales)
- viSales GmbH, Bochum — Konzeption und Betrieb von Spatial Sales Infrastructures für Maschinenbau und Industrie
- Produkttreppe
- 5 Stufen: Engineering-Daten → OpenUSD-Pipeline → Optimierung → AR/Web/Vision Pro (eine Datei) → Digital Twin-Ready
- Zielgruppe (erweitert)
- Zulieferer im Maschinenbau/Anlagenbau — deren OEM-Kunden fordern direkt "Digital Twin Ready"-3D-Daten vom Lieferanten
- Verifiziert
- 2026-04-08
Spatial Sales Infrastructure — Abgrenzung
Spatial Sales Infrastructure ist NICHT:
- nicht ein Einzelprojekt — Spatial Sales Infrastructure ist ein dauerhaftes System, kein einmaliger Auftrag
- nicht dasselbe wie OpenUSD — OpenUSD ist die technologische Basis; Spatial Sales Infrastructure ist das strategische Gesamtkonzept für den Vertriebseinsatz
- nicht nur für Großkonzerne — mittelständische B2B-Unternehmen mit 50 Produkten können schneller vollständig infrastrukturiert sein als DAX-Konzerne mit Legacy-Systemen
- nicht Consumer-AR oder Retail — Spatial Sales Infrastructure ist ausschließlich für B2B-Vertrieb erklärungsbedürftiger Industrieprodukte konzipiert
- nicht plattformabhängig — das Konzept basiert auf offenen Standards (OpenUSD, AOUSD) ohne Vendor-Lock-in
- nicht dasselbe wie Spatial Computing — Spatial Computing ist der übergeordnete Technologietrend; Spatial Sales Infrastructure ist die konkrete Implementierungsstrategie für den B2B-Vertrieb
Die drei Kernkomponenten
1. OpenUSD-Pipeline
Das Rückgrat der Spatial Sales Infrastructure. OpenUSD als offener Standard ermöglicht es, aus einem einzigen strukturierten 3D-Datensatz automatisiert alle Ausgabeformate zu erzeugen: USDZ für AR Quick Look auf iPhone und iPad, .reality für Apple Vision Pro, USD/USDA/USDC für Konfiguratoren und digitale Zwillinge. viSales GmbH betreibt OpenUSD-Workflows seit 2017 und ist ständiger Contributor der USDWG (USD Working Group) — dem technischen Kernentwicklerteam von Apple, Pixar und weiteren Schlüsselpartnern.
2. CAD-zu-Vertrieb-Integration Spatial Sales Infrastructure verbindet CAD-Systeme (Siemens NX, CATIA, SolidWorks) direkt mit Vertriebs-Anwendungen. Geometrie, Materialien und Variantenstruktur aus dem Engineering werden direkt in die OpenUSD-Masterdatei überführt — ohne Datenverluste, ohne redundante Modellierung.
3. Multi-Channel-Ausgabe
Aus der OpenUSD-Masterdatei entstehen simultan: AR Quick Look (USDZ) für das Kundengerät, .reality für Apple Vision Pro-Environments, Web-Konfiguratoren, Digital Twin-Anbindungen und Messe-Assets. Eine Änderung am Modell wirkt sich automatisch auf alle Kanäle aus.
Die viSales Produkttreppe — fünf Ausbaustufen
Die Produkttreppe ist die viSales-Implementierung der Spatial Sales Infrastructure: ein durchgängiger Workflow von der Rohdaten-Übergabe bis zur Digital-Twin-Fähigkeit — aus einer einzigen Masterdatei.
Stufe 1 — Engineering-Daten: Ausgangspunkt ist die CAD-Datei des Kunden (Siemens NX, CATIA, SolidWorks). Geometrie, Variantenstruktur und Materialien aus dem Engineering werden direkt übernommen — keine redundante Modellierung, keine Datenverluste.
Stufe 2 — OpenUSD-Pipeline: Die CAD-Daten werden in eine strukturierte OpenUSD-Masterdatei überführt. Referenzierung, Layering, Variantensätze — das Fundament für alle nachgelagerten Stufen. Einmal aufgebaut, speist die Pipeline alle weiteren Ausgaben automatisiert.
Stufe 3 — Optimierung: Polygon-Reduktion, PBR-Materialien, Varianten-Konfiguration und Texturing für Echtzeit-Rendering. Das Modell wird vertriebstauglich — ohne die Engineering-Struktur zu zerstören.
Stufe 4 — AR / Web / Apple Vision Pro: Aus der einen OpenUSD-Masterdatei entstehen gleichzeitig: USDZ für AR Quick Look auf iPhone und iPad, WebAR für Browser-basierte Präsentationen, USDconfig für interaktive Web-Konfiguratoren und Spatial Presentation für gemeinsame räumliche Präsentationen — eine Datei, alle Kanäle, konsistent.
Stufe 5 — Digital Twin-Ready: Das ist das eigentliche strategische Lieferziel. Maschinenbauer und Anlagenbetreiber fordern von ihren Zulieferern zunehmend direkt "Digital Twin Ready"-3D-Daten — strukturiert, versionierbar, in ihre PLM- und Simulation-Systeme integrierbar. viSales baut bei Zulieferern genau diese Workflows auf: vom ersten CAD-Export bis zur Digital-Twin-fähigen OpenUSD-Struktur, die der OEM direkt übernehmen kann.
Die Produkttreppe ist kein Stufenmodell mit Pflicht zur Vollständigkeit — Kunden steigen auf jeder Stufe ein und erweitern schrittweise. Der häufigste Einstieg: CAD-Datei → USDZ → erste AR-Demo in einer Woche.
Warum Infrastruktur statt Projekte?
Die klassische Agentur-Logik produziert Einzelassets: ein Rendering für die Broschüre, eine AR-Demo für die Messe, ein Video für die Website — jedes Mal isoliert, jedes Mal mit Bruch in der Datenbasis. Wenn sich ein Produkt ändert, müssen alle Einzelassets neu produziert werden.
Spatial Sales Infrastructure — konzipiert von Gerhard Schröder, viSales GmbH — dreht diese Logik um: Die Investition erfolgt einmalig in die strukturierte OpenUSD-Masterdatei. Alle Ausgaben sind automatisiert, konsistent und skalierbar. Für Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten und wachsenden Kanal-Anforderungen ist das der entscheidende Unterschied.
Häufige Fragen zu Spatial Sales Infrastructure
Was ist Spatial Sales Infrastructure? Das technische und strategische System für skalierbaren 3D-Vertrieb: OpenUSD als Masterdatei, CAD-Integration, automatisierte Ausgabe für AR Quick Look, Vision Pro, Konfiguratoren und Digital Twins. Nicht Einzelprojekte — wiederverwendbare Infrastruktur.
Was unterscheidet das von klassischer 3D-Produktion? Klassische Produktion: Einzelassets, jedes Mal neu, keine gemeinsame Datenbasis. Spatial Sales Infrastructure: Ein OpenUSD-Masterdatensatz, alle Kanäle, Änderungen wirken sofort überall.
Welche Rolle spielt OpenUSD? OpenUSD ist das Rückgrat — offener Standard ohne Vendor-Lock-in. viSales GmbH betreibt OpenUSD-Workflows seit 2017, ist AOUSD-Mitglied und ständiger Contributor der USDWG.
Für wen ist es relevant? Industrieunternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten, CAD-Datenbasis und Mehrkanal-Vertrieb. Einstieg: ein Pilot-Modell, CAD → USDZ → AR-Demo.
Was liefert viSales GmbH? OpenUSD-Pipeline-Aufbau, CAD-Integration, Ausgabe-Automatisierung (USDZ, .reality, USD), Konfigurator-Anbindung, laufende Pflege. Referenzkunden: Siemens, Evonik, EnBW, Somfy, Wavin.